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Medienpädagogik

 

MEDIENPÄDAGOGIK

 

Definition:

Medienpädagogik beschäftigt sich als wissenschaftliche Disziplin mit allen erzieherischen Fragen, Problemen und Themen, die mit Medien zusammenhängen. Unter Medienpädagogik versteht man im weiteren Sinne die pädagogisch orientierte praktische wie theoretische Beschäftigung mit den (neuen) Medien. Gleichzeitig wird sie auch als eigenständige Fachrichtung innerhalb der Pädagogik aufgefasst.
Zur Medienpädagogik zählen:
die Mediendidaktik, die sich mit der Funktion und Bedeutung von Medien in Lehr- und Lernprozessen beschäftigt;
die Medienerziehung, die auf den reflektierten Medienkonsum und kritischen Umgang mit Medienangeboten abzielt;
die Informationstechnische Bildung, die den Aufbau von Medienkompetenz und Medienwissen unterstützt, um die aktive Teilhabe von Menschen in der Medien- und Wissensgesellschaft zu ermöglichen und als Basisqualifikation für mediendidaktische und -erzieherische Bemühungen gilt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Medienpädagogik

 

Medienpädagogisches Manifest: (ein Auszug)

Die Verschmelzung der alten und neuen Medien, ihre zeit- und ortsunabhängige Verfügbarkeit (Laptop und Handy) sowie der Zugriff zum Internet eröffnen den Menschen neue Lern- und Erfahrungsbereiche.

Medienkompetentes Handeln setzt fundierte Kenntnisse über die verschiedenen Medien voraus: Kenntnisse über technische Grundlagen und ästhetische Formen, über die Bedingungen und Formen medialer Produktion und Verbreitung in der Gesellschaft, ein Bewusstsein für die kulturell-kommunikative, ökonomische und politische Bedeutung, die Medien in globalisierten Gesellschaften haben.

http://www.medienpaed.com/zs/content/blogsection/6/45/
 

E-Learning: viel Technik plus Pädagogik

Unter E-Learning (auch eLearning, englisch electronic learning – elektronisch unterstütztes Lernen), auch E-Lernen genannt, werden – nach einer Definition von Michael Kerres – alle Formen von Lernen verstanden, bei denen digitale Medien für die Präsentation und Distribution von Lernmaterialien und/oder zur Unterstützung zwischenmenschlicher Kommunikation zum Einsatz kommen. Für E-Learning finden sich als Synonyme auch Begriffe wie Online-Lernen, Telelernen, Computer Based Training, multimediales Lernen, Open and Distance Learning, computergestütztes Lernen u. a.


 E-Learning und damit verbundene Technik:
- Web- und Computerbasierte Trainingsanwendungen
- Autorensysteme
- Simulationen
- Videokonferenz/Teleteaching
- Learning Management Systeme
- Learning Content Management Systeme
- Content-Kataloge
- Digitale Lernspiele
- Formen des E-Learning
- Content Sharing
- Learning Communities
- Virtual Classroom (virtuelles Klassenzimmer)
- Blended Learning
- Computer-Supported Cooperative Learning
- Web Based Collaboration
- Whiteboard
- Business TV
- Rapid E-Learning
- Mikrolernen
- Prozessvisualisierung modularer Inhalte im Rahmen von E-Learning
3D-Infrastruktur-Plattformen

http://de.wikipedia.org/wiki/E-Learning



Medienpädagogik
Medienpädagogik soll Kinder, Jugendliche und Erwachsene in Bezug auf Medien erziehen und bilden. Diese Bildungsaufgabe bezieht sich auf "kulturelle Interessen und Entfaltungsmöglichkeiten, Wachstums- und Entwicklungschancen sowie (auf) soziale und politische Ausdrucks- und Partizipationsmöglichkeiten" (Baacke).
Ethisches Leitbild einer Medienpädagogik ist das autonome, seine Bedürfnisse erkennende und diese in den Gesellschaftszusammenhang einbringende Subjekt.
 
Der Medienpädagogik werden darüber hinaus gesellschaftspolitische Aufgaben zugeschrieben:
    ▪    die Grundversorgung mit Informationen (Daten- und Telefonanschlüsse),
    ▪    Persönlichkeitsschutz,
    ▪    Bereitstellung neuer Formen politischer Kommunikation und einer neuen Kommunikationskultur.
Der Begriff Medienpädagogik umfasst die Bereiche Medienerziehung, Mediendidaktik, Medienkunde und Medienforschung.
    ▪    Medienerziehung will Medienkompetenz vermitteln. Kinder und Jugendliche befähigen gewissenhaft mit Medien umzugehen.
    ▪    Unter Mediendidaktik versteht man die Verwendung von Medien und Informationstechnologien in Lehr- und Lernprozessen zur Darstellung von Sachverhalten verschiedenster Art. Dies können z.B. Filme zu bestimmten Themen oder die Aufarbeitung eines Sachgebietes mit Präsentationsprogrammen sein.
    ▪    In der Medienkunde geht es um das Wissen über Medien. Darunter wird die Einführung in das technische Know-how der Medien verstanden.
    ▪    Mit Medienforschung ist hier medienpädagogische Forschung gemeint, die in drei Richtungen gehen kann: Analyse des Verhältnisses zwischen Massenmedien und Individuen oder Teilgruppen der Gesellschaft, Erforschung der didaktischen Möglichkeiten neuer Medientechnologien und schließlich Untersuchungen im eigenen Handlungsfeld, d.h. Evaluation und Reformulierung medienpädagogischer Konzepte.


http://www.mediaculture-online.de/Medienbildung.357.0.html#c1055

 

19.6.09 20:24
 


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